…na, dann wollen wir mal weiter machen…

Im Grödenertal angekommen, ergab ein Blick in meine Karten, daß das Tal vom Sella-Stock herunter kommt und es dort oben eine nette Strecke rund um diesen gibt – die Sella-Runde.
Also ging es am nächsten Tag bergauf auf über 2000m. Teilweise gab es noch Skibetrieb auf präparierenten Pisten und alle Wege, die ich mal so als Abstecher eingeplant hatte waren auch noch blockiert. Nun denn, es war auch so eine schöne Tour über Asphalt und am späten Nachmittag saß ich schon wieder in Sankt Ulrich bei Eis und Kaffee…

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Sella-Massiv

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Im Hintergrund der Langkofel

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Ende Gelände

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Abfahrt bis ins Tal

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Gemütlicher Ort für eine Mittagspause

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Es gab nicht viel…

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Am Sella-Joch

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Hier wird die eigentliche Straße erst noch frei geräumt

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Marktplatz in St. Ulrich

Der nächste Tag war dann recht bewölkt, so daß ich mich weiter in Richtung Süden verzog. Aber auch heute hatte ich das gleiche Problem wie gestern: die Hauptstraßen waren zwar geräumt, aber die Nebenwege waren zum Teil noch fest in den Händen der Skifahrer.

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Ansich wollte ich hier entlang fahren

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Trübe Aussichten

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Hinter mir braut sich etwas zusammen

Schließlich landete ich in San Martino di Castrozza, im Winter ein brodelnder Ort, nur jetzt, kurz nach Saisonende, wie ausgestorben. Ich war froh, überhaupt ein offenes Hotel zu finden.
„Halb so groß wie der Chicagoer Hauptfriedhof – aber doppelt so tot…“

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Das einzige offene Hotel

Neuer Tag, neues Glück – es wäredoch gelacht, wenn ich nicht bald wieder etwas Schotter unter die Räder bekommen würde. Etwas weiter südlich liegt der Passo do Broccon und die Fahrt über dessen Südrampe wurde schon mal in einem Roadbook beschrieben. Zuvor noch einen kleinen Abstecher zum Lago di Calaita…

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Am Lago di Calaita

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In Kaskaden plätschert der Bach ins Tal

Am Paß erblühten die Wiesen in einem Meer von Schneeklöckchen. Ein Schönes Bild.
Nur das Wetter war lausig kalt.

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Am Passo de Broccon

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Ein Meer aus Schneeklöckchen

Die ersten Meter der Abfahrt sahen nicht sehr vertrauenserweckend aus – lag da doch noch jede Menge Schnee, aber die Spuren darin deuteten wohl an, daß ich nicht der erste sei, der da durch fährt. Also frisch gewagt…
Der Weg erwies sich als nette Schotterpiste durch den Wald und ließ sich auch im weiteren Verlauf problemlos befahren.

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Schotterpiste durch den Wald

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Kleine Rast

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Große Rast

Durch Zufall stieß ich dann noch auf ein Sträßchen zu einem kleinen Stausee. In schwindelerregender Höhe über die Staumauer und durch einige seltsame Tunnels zog sich der Weg am See entlang. Brrrrr – schaurig schön…

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Nicht viel breiter als das Auto

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Löcher im Berg

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Mit Aussichtsfenstern

Weiter ging es zu den Sieben Gemeinden (Sette Comuni), auf der gleichnamigen Hochfläche, nicht ohne der noch schnell einen Besuch abzustatten. Die deutsche (zimbrische) Sprachinsel hatte im ersten Weltkrieg furchtbar zu leiden, grenzte die doch direkt an die Front nach Lavarone, wo wir am Anfang der Tour waren. Daß dadurch allerdings das Gelände recht gut mit Wegen erschlossen ist, freut dann aber doch den Geländewagenfahrer.

Leider verpasste ich den Abzweig zum Fort auf dem Monte Lisser, so daß aus der kurzen Spritztour dann doch ein etwas längerer Umweg wurde. Ebenfalls ging es immer weiter hinauf in die Berge und die Schneefelder auf dem Weg wurden immer länger und länger. Im Winter werden die Wege als Loipe genützt und die Pistenraupe hatte gute Arbeit verrichtet und den Schnee ordentlich komprimiert, so daß jetzt immer noch eisige Passagen im Wald lagen.
Ich war heilfroh, dort ohne Malheur durch gekommen zu sein und bezog dann ein Quartier in Gallio.

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Loipe – isch ‚abe doch gar kein Langlauf

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Gallio – endlich wieder in der Zivilisation

…einen habe ich noch…

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