Hallo Leute;

Bevor es nach Pfingsten wieder auf Tour geht, muß ich noch erstmal einen Bericht von meiner letzten Reise abliefern.
Achtung! Für vollgesabberte Tastaturen übernehme ich keine Haftung! 😈

Ansich sollte es ja für zwei Wochen nach Marokko gehen, aber wegen der politischen Unruhen im Maghreb wurde die Tour verschoben. Stattdessen stand das Trentino und der Gardasee auf dem Routenplan. Claus Hannemann, ehemals Rainbow-Tours (Offroad, nicht die Busreisen…), hatte eine nette Strecke ausgearbeitet und die passenden Hotels ausgesucht. Es sollte eine gemütliche Tour werden, da die meisten Reiseteilnehmer schon ein gesetztes Alter erreicht haben (Spötter erzählten etwas von Rheuma-Tours… ;-)), war Streß auch gar nicht angebracht.
Nach dem Ende des offiziellen Programms bin ich dann noch eine Woche etwas auf eigene Faust durch die Gegeng gefahren. Anbei mal ein Überblick, wo wir/ich da so rumgekurvt sind…

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Trentino 4×4 Übersicht

Getroffen wurde sich in Sterzing, gleich hinter dem Brenner. Ein nettes Städtchen mit einer für die Region typischen Struktur. Entlang der ehemaligen Handelsstraße reihen sich links und rechts die Häuser aneinander und bilden mitten im Gebirge eine Häuser“schlucht“. Gut daß diese mittlerweile Verkehrsberuhigt sind – das ganze mit Durchgangsverkehr mag man sich garnicht vorstellen…

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Unser Tour-Guide, stolze Dreiundsiebzig, mit Lebensgefährtin

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Gemütliche Kafferunde auf dem Marktplatz

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Hauptstraße in Sterzing

Noch schnell leckeren Speck und Kaminwurzen für die Notverpflegung gekauft und dann ab ins Hotel zum Abendessen. Bei Pasta und Kalbsschnitzel wurde dann erstmal der Fahrplan für die nächsten Tage besprochen.

Zunächst ging es über die Autostrata nach Bozen um von dort aus den Mendelpass in Angriff zu nehmen. Leider war schon unser erster geplanter Abstecher ins Gelände gesperrt – ein Schicksal, das wir noch öfters erleiden sollten. Tja, Mitte April ist für manche Hochgebirgspiste eben noch recht früh – bis der ganze Schnee weg geschmolzen ist dauert eben…

So fuhren wir eben, nach einem Kaffeestop, über Landsträßchen nach Cles, um dort hinter den Weinbergen einen steilen Felsenweg zu erklimmen, der uns zu unserer Mittagsrast führen sollte,

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Steinig und steil

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Aber eine tolle Aussicht (Panoramabild)

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Klettertour

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Gruppenfoto

Wieder drunten im Tal ging es dann über Trento nach Pergine um dort die Burg zu besichtigen und wiederum ein Tässchen Kaffee zu trinken.

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Auffahrt zum Castello Pergine

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Die wußten schon, warum sie hier gebaut haben (Panoramabild)

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Bei Kaffee und Kuchen

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Mittelalterliche Burg

Zu Abend gegessen und genächtigt wurde dann in Levicio Therme, am gleichnamigen See.

Am nächsten Tag ging es dann über das „Kaiserjägersträßchen“ hinauf auf die Hochfläche von Lavarone. Im ersten Weltkrieg wurde diese Straße in wenigen Monaten von österreichischen Kaiserjägern in die steile Felswand gebaut, um die Truppen auf der Hochfläche zu versorgen. Atemberaubend.

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Kein Platz für Gegenverkehr

Unsere Ausflüge auf der Hochfläche wurden dann leider aber auch wieder ein Opfer der Witterung, so daß wir es gerdae mal schaften das Fort Verle am Vezzena-Pass, bzw. dessen Überreste zu besichtigen.

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Wenigstens die Murmeltiere fühlten sich dort wohl

Weiter dann zum Fort Belvedere, bzw. Werk Gschwend, einer noch recht gut erhaltenen österreichischen Befestigung aus dem 1. Weltkrieg. Es hat durch ein königliches Dekret die Stahlsammelwut der Italiener in den 30er Jahren überlebt und dient heute als Museum um über die schreckliche Zeit des Krieges zu berichten. In den Stollen und Kavernen sollte man nicht unter Klaustrophobie leiden.

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Treppauf, treppab

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Sie haben mich aber wieder raus gelassen

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In den Fels geschlagener Frontgraben

Nach der anstrengenden Besichtigung ging es dann zum verspern und weiter nach Limone sul Garda, an den gleichnamigen See.
Es war Sonntag und entsprechend war entlang des Seeufers die Hölle los. Durch Riva war fast kein durchkommen und entsprechend waren wir froh, am frühen Abend in unserem ****-Hotel an zu gelangen. Der Rest des Tages wurde dann mit Eis und Extremrelaxing verbracht.

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Am Gardasee

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Panorama (Panoramabild)

Für den nächsten Tag war dann ein Ruhetag vorgesehen. Naja, da der Vortag geländemäßig schon recht sparsam war, hielten das ich und einige andere nicht so ganz aus. Nach dem vormittäglichen relaxen im Hotel-Pool machten wir uns mittags zu dritt auf, um das Hinterland noch etwas zu erkunden. Hinter Tignale schlugen wir uns in die Berge und fanden auch eine schöne Schotterpiste bis fast rüber an den Idrosee. Zuvor legten wir noch einen Zwischenstopp an einer landwirdschaftlichen Kooperative ein, um uns für den Mittagstisch ein zu decken.

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Enge Wege

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Hoch über dem Gardasee

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Viel Platz bleibt nicht

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Ein Felssturz blockiert den Weg

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Hier muß man schwindelfrei sein

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Steil geht’s bergab

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Endlich wieder „flaches“ Land

Abends gab es dann wieder leckeres Essen im Hotel und ein gemütliches Zusammensein in der Bar.
Spätnachts habe ich dann noch ein paar Bilder vom Vollmond über dem See geschoßen…

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Der Vollmond geht über den Bergen auf

…wird fortgesetzt…

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